Christian Eisenschink

Volks- und Betriebswirtschaftslehre für Technische Betriebswirte

2. Aufl. 2021

ISBN der gedruckten Version: 978-3-470-10222-1

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Volks- und Betriebswirtschaftslehre für Technische Betriebswirte (2. Auflage)

44. Berücksichtigen der Konjunktur- und Wirtschaftspolitik

4.14.1 Konjunktur und Wachstum

4.1.14.1.1 Grundlegendes

Wirtschaftsschwankungen können durch folgende Einflüsse entstehen:

  • exogene Schocks (z. B. Ölkrise, Erdbeben, Kriege etc.)

  • Saisonschwankungen (z. B. Tourismus, Baubranche etc.

Schwankungen der Wirtschaft können sich auch in längeren und mittelfristigen Zyklen vollziehen. Der russische Wirtschaftswissenschaftler Kondratieff (1892 - 1938) beobachtete „lange Wellen“, die sich über 50 - 60 Jahren hinwegziehen. Der erste Kondratieff-Zyklus begann mit der Erfindung der Dampfmaschine, dann kamen die Eisenbahn (2. Kondratieff-Zyklus) und die Elektrotechnik (3. Zyklus). Ab 1950 entwickelte sich als 4. Kondratieff-Zyklus die Automobilindustrie und ab den 1990er-Jahren die Informationstechnologie (5. Kondratieff).

Die Kondratieff-Zyklen werden durch Technologiesprünge verursacht. Der Nationalökonom Schumpeter sah in der „schöpferischen Zerstörung“ alter Zustände durch Innovationen die Voraussetzung für die Weiterentwicklung einer Volkswirtschaft.

Die mittelfristigen Zyklen bewegen sich in 5 - 7 Jahreswellen. Bereits durch die Bibel wurden die „sieben fetten und sieben mageren Jahre“ bekannt. Diese...

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Volks- und Betriebswirtschaftslehre für Technische Betriebswirte

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