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NWB Nr. 23 vom Seite 1672

Fallstricke des (steuerlichen) Wegzugs von Inländern und zugleich steuerliche Vorteile ausgesuchter Zielländer

Attraktive Steuerregime in Costa Rica, Italien und Portugal

Dr. Tom Offerhaus und Matthias H. Greite

Beabsichtigt ein deutscher Staatsangehöriger seinen steuerlichen Wohnsitz aus Deutschland heraus in ein anderes Land zu verlagern, gilt es einige steuerliche Klippen zu umschiffen, um nicht ungewollte steuerauslösende Fakten zu schaffen. Die steuergestaltende Beraterschaft steht hier regelmäßig vor der Herausforderung, den Wegzug bereits im Vorfeld mit größtmöglicher Sorgfalt zu planen. Der nachfolgende Beitrag soll hierbei eine Hilfestellung bieten, indem er zunächst die erforderlichen Maßnahmen für einen möglichst steuerneutralen Wegzug deutscher Staatsangehöriger darstellt, um anschließend ausgesuchte Vorteile der besonderen Steuerregime Costa Ricas, Italiens und Portugals, als mögliche Zuzugsländer, zu beleuchten.

Eine Kurzfassung des Beitrags finden Sie .

I. Was ist vor und nach einem Wegzug im Rahmen der steuergestaltenden Beratung zu beachten?

1. Aufgabe des deutschen Wohnsitzes als Anknüpfungspunkt der unbeschränkten Steuerpflicht

[i]Inländischer Wohnsitz als tatbestandbegründendes MerkmalSowohl im Rahmen der unbeschränkten Einkommensteuerpflicht (§ 1 Abs. 1 EStG), als auch der unbeschränkten Erbschaft- und Schenkungsteuerpflicht stellt der inländische Wohnsitz (§ 8 AO) ein tatbestandsbegründendes Merkmal dar. Soll...