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Gegenwärtige Entwicklungen bei den finalen Verlusten
Konsistenz in der Rechtsprechungsentwicklung des EuGH?
Die Diskussion über die bereits fast „totgeglaubte“ Rechtsfigur der sog. „finalen Verluste“ – infolge der teilweise missdeutenden Rechtsprechungslinie des EuGH – fand durch die jüngste Entscheidung in der Rs. Bevola und Jens W. Trock erneuten Auftrieb. Im vorliegenden Beitrag werden die wichtigsten Schauplätze der finalen Verluste anhand von EuGH-Entscheidungen aufgezeigt und bedeutende Aspekte herausgearbeitet. Neben der prägnanten Rechtsprechungsdarstellung des EuGH ist sowohl die Deutung und Einordnung dessen jüngster Rechtsprechung als auch eine abschließende Einschätzung der derzeitigen Verwertbarkeit finaler Verluste Gegenstand dieses Beitrags.
Schulz-Trieglaff, Klarstellung zur Berücksichtigung finaler Betriebsstättenverluste, StuB 16/2018 S. 590 NWB HAAAG-91895
Ist in der Rechtsprechungsentwicklung des EuGH zu finalen Verlusten ein „roter Faden“ zu erkennen?
Schuf die EuGH-Entscheidung in der Rs. Bevola und Jens W. Trock „neue“ Tatsachen?
Wie ist die praktische Bedeutung finaler Verluste gegenwärtig einzuschätzen?
I. Einleitung
[i]Schulz-Trieglaff, Klarstellung
zu den finalen Verlusten, StuB 12/2018 S. 432
NWB RAAAG-86122
Heckerodt,
„Finale“ ausländische Betriebsstättenverluste – back to the
roots, IWB 13/2018 S. 521
NWB YAAAG-88052
Kraft, Praktische
Implikationen der Neupositionierung der EuGH-Rechtsprechung zur Rechtsfigur
„finaler Verluste“, NWB 33/2018 S. 2384
NWB DAAAG-90466 Nachdem der EuGH die
von ihm im Rahmen seiner Judikatur ge...