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BBK Nr. 17 vom Beilage Seite 1

E-Bilanz: Ein Leitfaden zur Einführung ab 2012

Elektronische Übermittlung der Abschlussdaten

Martin Costa und Matthias Treybal

[i]Koch/Nagel/Maltseva, E-Bilanz – rationell und richtig umstellen, Herne 2012Das elektronische Zeitalter hält weiter Einzug in die Finanzverwaltung: Nachdem bereits die Steuererklärungsdaten in den meisten Fällen elektronisch zu übermitteln sind, steht für das kommende Jahr die E-Bilanz an, also die elektronische Übermittlung der Bilanz und GuV-Daten. Dieser Leitfaden gibt erste Hinweise, was bei der Einführung zu beachten ist und welche Entscheidungen vorab zu treffen sind. Im Praxistipp am Ende dieser BBK-Sonderausgabe finden Sie weitere Literatur zur E-Bilanz, die in der NWB Datenbank verfügbar ist.

I. Gesetzliche Legitimation der elektronischen Datenübermittlung

1. Persönlicher Anwendungsbereich

1.1 Gesetzliche Grundlage

[i]Burlein, Die E-Bilanz im Spiegel von Politik, Rechtsprechung und praktischer Umsetzung, BBK 15/2012 S. 690 NWB GAAAE-14233Die gesetzlichen Grundlagen zur E-Bilanz ergeben sich im Wesentlichen aus § 5b EStG. In dieser Vorschrift wird der persönliche Anwendungsbereich festgelegt: Alle Steuerpflichtigen, die ihren Gewinn nach §§ 4 Abs. 1, 5 EStG oder § 5a EStG ermitteln, müssen künftig den Inhalt ihrer Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung nach amtlich vorgeschriebenem Datensatz durch Datenfernübertragung an die Finanzbehörde übermitteln. Somit sind alle Gewinnermittlungsarten im Sinne von § 4 Abs. 1 EStG erfasst, also al...