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Umsatzsteuer | Einfuhrumsatzsteuer und Vorsteuerabzug (BFH)
Bei richtlinienkonformer Auslegung
von
§ 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 UStG erfordert die
Einfuhr für das Unternehmen eine Verwendung des eingeführten Gegenstandes für
Zwecke der besteuerten Umsätze des Unternehmers. Dies setzt voraus, dass er den
Gegenstand selbst und damit dessen Wert für diese Umsätze verwendet. Erbringt
der Unternehmer in Bezug auf den eingeführten Gegenstand lediglich eine
Verzollungs- oder eine Beförderungsdienstleistung, steht ihm daher kein
Abzugsrecht zu (; veröffentlicht am
).
Sachverhalt: Die Beteiligten streiten über die Frage, ob ein Steuerpflichtiger, der lediglich als Dienstleister eine Zollanmeldung abgibt und allein deshalb als Zollschuldner im Jahr 2018 (Streitjahr) Einfuhrumsatzsteuer schuldet, die Einfuhrumsatzsteu...