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MFA Nr. 9 vom Seite 2

Unruhe in den Beinen

Thomas Sörensen und Heidi Reimers

Dr. Ahlhorn hat Mühe, sich auf die 32-jährige Patientin Franziska Petersen einzulassen: Sie kommt mit einer bereits fertigen und fest verankerten Diagnose in die Praxis und hat zusätzlich genaue Vorstellungen, wie die Therapie in der hausärztlichen ­Praxis in der Zukunft zu gestalten ist.

Restless-legs-Syndrom

Die ersten Minuten des Arzt-Patientinnen-Kontaktes sind durch einen Monolog der Patientin gekennzeichnet: „Meine Freundin sagt, dass ich vor meinen Problemen weglaufen will, darum habe ich diese Unruhe in den Beinen und kann abends nicht einschlafen. Ich muss dann aufstehen. An Schlaf ist überhaupt nicht zu denken. Und deshalb benötige ich ein Beruhigungsmittel!“

Der Facharzt für Allgemeinmedizin hört den Ausführungen geduldig zu, um dann in die Anamnese einzusteigen. Auf gezielte Nachfragen beschreibt die Patientin, dass sie unerträgliche Spannungsgefühle in den Beinen bekommt, wenn sie abends ins Bett geht. Manchmal zwingen die Schmerzen sie dazu, wieder aufzustehen und ruhelos durch die Wohnung zu laufen. Das zehrt an den Kräften – und der nächste Tag ist für Frau Petersen wegen der starken Müdigkeit eine Qual. Zu diesem Zeitpunkt des Gesprächs ist sie immer noch davon überze...

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