Besitzen Sie diesen Inhalt bereits, melden Sie sich an.
Alternativ nutzen Sie Ihren Freischaltcode.

Dokumentvorschau
MFA Nr. 10 vom Seite 12

Was, wenn …?

Magdalena Voß

Mit der linken Hand halte ich den Oberarmmuskel meiner Kollegin fest umschlossen. Sie zeigt noch einmal auf die Stelle, an der ich stechen soll. Die rechte Hand hält die Grippeschutzimpfung, kann dabei nicht aufhören zu zittern. „Einfach … rein?“ Einmal tief einatmen und dann piksen. Ich hab’s einfach gemacht! Erleichterung breitet sich aus. Solche Situationen erlebt man während der Ausbildung zur Medizinischen Fachangestellten öfter. Besonders Leute wie ich, die vor der Ausbildung noch nie mit Menschen in dem Sinne in Berührung gekommen sind. Was dazu gehört, Verantwortung für Patienten zu übernehmen und wie ich mich dabei manchmal fühle, möchte ich in diesem Artikel beschreiben.

Was darf ich als Azubi eigentlich?

Bevor ihr euch groß Gedanken darüber macht, was alles falsch laufen kann, solltet ihr euch zunächst klar machen, welche Aufgaben man als MFA-Azubi überhaupt übernehmen darf. Die Ärzte einer Praxis stehen in der Pflicht zur persönlichen Leistungserbringung. Das bedeutet, dass sie grundsätzliche Dinge selbst übernehmen müssen, beispielsweise die Entscheidungen über Therapie und Behandlung, Diagnosestellung, Aufklärung und vieles mehr. Trotzdem dürfen sie einige Aufgaben an i...

Testen Sie kostenfrei eines der folgenden Produkte, die das Dokument enthalten:

MFA - Die Medizinischen Fachangestellten