Besitzen Sie diesen Inhalt bereits, melden Sie sich an.
Alternativ nutzen Sie Ihren Freischaltcode.

Dokumentvorschau
RENO Nr. 10 vom Seite 18

Kritikgespräche: die gelbe und die rote Karte, Teil 2

Dipl. Betriebswirt Rolf Leicher

„Wer nicht aus kleinen Fehlern lernt, macht allmählich größere.“ (Johann Goethe)

„Jeder Fehler erscheint unglaublich groß, sofern ihn ein anderer macht.“ (Autor unbekannt)

„Kleinere Fehler gibt man gerne zu, um den Eindruck zu erwecken, man hätte keine größeren Fehler.“ (Oscar Wilde, Schriftsteller)

Kritik annehmen

Das Gespräch über Fehler empfindet der Mitarbeiter als Kritik. Zum sozialkompetenten Verhalten gehört es, Kritik anzunehmen, ohne beleidigt zu sein. Die Kritik darf nicht persönlich gesehen werden, sie bezieht sich auf die Beseitigung von Schwachstellen und Verbesserung der Arbeitsergebnisse. Reagieren Sie also nicht gekränkt, sondern schauen Sie auf das, was die Kritik erreichen will. Wer sich durch Kritik persönlich angesprochen fühlt, reagiert mit verbaler Verteidigung. Kritik gibt Ihnen Rückmeldung, wie man sie wahrnimmt, Ihre Leistungen bewertet. Die Bereitschaft, kritische Meinungen Ihres Vorgesetzten oder Kollegen anzunehmen, zeigt Größe und ist für die weitere Zusammenarbeit förderlich. Wer Kritik erträgt, kann seine Potenziale erweitern und erhöht sein berufliches Weiterkommen. Akzeptieren Sie, dass eine negative Beurteilung ein Gefühl der Verunsicherung hervorruft ...

Testen Sie kostenfrei eines der folgenden Produkte, die das Dokument enthalten:

RENO - Die Rechtsanwalts- und Notarfachangestellten