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GK Nr. 10 vom Seite 23

Positiv bleiben

Rolf Leicher

Manche glauben, dass die innere Einstellung gar nicht so wichtig sei. Schließlich muss die Arbeit im Büro erledigt werden. Es interessiert doch niemanden, ob man positiv gestimmt und gut drauf ist. Wenn alles glatt läuft, ist es auch nichts Besonderes positiv zu sein. Wenn mal was aus dem Ruder läuft, kommt es darauf an, positiv zu bleiben.

Positiv wirken

Mit sich selbst positiv zu kommunizieren, rückt Negatives in den Hintergrund. Das funktioniert nur, wenn man sich aktiv dafür entscheidet, negative Gedanken zu beenden. Vieles hängt mit der Erwartungshaltung zusammen. Werden Erwartungen nicht erfüllt, ist es vorbei mit dem positiven Denken. Wie wäre es denn, wenn man eigene Erwartungen einfach reduziert? Oft ist das Problem noch gar nicht aufgetreten, aber man macht sich schon Sorgen und wird zum „Hürden-Seher“.

Sinnvoller ist es erst einmal ab zu warten, ob es wirklich so schlimm kommt wie angenommen. Zwischen dem freien Ausleben negativer Gefühle und dem Herunterschlucken und Verdrängen gibt es eine Alternative: man nimmt eine Enttäuschung wahr und reguliert sie durch das „Chairperson-Prinzip“. Nach diesem Prinzip macht man sich bei Problemen oder einer Enttäuschung die innere Eins...

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