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ZFA Nr. 9 vom Seite 9

Was ist Migräne?

Thomas Sörensen

Die 42-jährige Zahnmedizinische Fachangestellte Daniela Ehrborn leidet seit ihrem 17. Lebensjahr unter Migräneattacken. Zuerst traten sie drei- oder viermal im Monat auf. Mit dem Abschluss der Ausbildung verringerte sich die Anzahl der Anfälle zunächst, um sich dann jedoch mit Ende 20 auf etwa sechs Schübe im Monat einzupendeln. Der Patientin wird übel, der Nacken und die Glieder schmerzen. Sie kann Licht, bestimmte Gerüche und Lärm nur schwer ertragen, manchmal brummt und klopft der Schädel einseitig. Dann folgt Erbrechen, das sich über Stunden hinziehen kann. Der Zustand bleibt über zwei oder drei Tage, „aber das Raubtier in meinem Kopf lauert noch eine ganze Woche“.

Patientin mit Migräneattacken

Frau Ehrborn greift in diesen Schmerzphasen unkontrolliert zu frei verkäuflichen Schmerzmitteln wie Paracetamol, Acetylsalicylsäure, Ibuprofen oder zu Kombinationen dieser Medikamente. Dabei werden die jeweiligen Tageshöchstdosen manchmal überschritten. Auf Anraten ihres Mannes vereinbart sie einen Termin bei Dr. Ahlborn, da der Neurologe sich intensiv mit Schmerzpatienten auseinandersetzt und sich in der Region den Ruf erworben hat, in vielen Fällen helfend eingreifen zu können. Dr. Ahlho...

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