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ZFA Nr. 9 vom Seite 2

Entwicklungsstufen des natürlichen Gebisses

Oberstudienrätin Ute Springer

Die Bedeutung von Gebiss und Zähnen ist wichtiges Basiswissen für Zahnmedizinische Fachangestellte. Möglicherweise sind einige der neuen Auszubildenden noch der Ansicht, dass der Begriff „Gebiss“ für die künstlichen Zähne steht, die man in der Nacht in ein Glas mit Wasser legt. Sie lernen jedoch sehr schnell, dass das Gebiss die Summe der natürlichen Zähne (Milchzähne bzw. bleibende Zähne) eines Menschen ist, während die „dritten Zähne“ als Prothese bezeichnet werden.

Das Gebiss ist Teil des Kauorgans

Das Kauorgan umfasst Zähne, Zahnfleisch, Kiefer, Lippen, Wangen, Zunge, Speicheldrüsen und Kaumuskeln – es leitet die Verdauungstätigkeit ein und bewältigt verschiedene Aufgaben:

  • Die Zähne zerkleinern feste Nahrung. Die Zunge schiebt den Bissen dabei immer wieder zwischen die Zähne.

  • Lippen und Zunge prüfen Getränke und Speisen auf Temperatur und Beschaffenheit.

  • Die Zunge warnt durch ihre Fähigkeit, Gegenstände „vergrößert“ wahrzunehmen, vor Fremdkörpern. Dadurch werden feinste Haare oder kleine Fischgräten entdeckt, ehe sie im Rachen Schaden anrichten können.

  • Zusätzlich prüft die Zunge mit ihren Sinneszellen auch den Geschmack der Speisen und vermittelt in Zusammenarbeit mit den Sinneszelle...

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