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IK Nr. 3 vom Seite 32

Corona – das Ungleichheitsvirus

Als Folge der Corona-Pandemie droht die Ungleichheit in fast allen Ländern der Welt anzusteigen. Die dramatischen Unterschiede zwischen Arm und Reich, zwischen Frauen und Männern, zwischen Weißen und Black, Indigenous and People of Color (BIPoC) werden durch die Krise noch verschärft. Zu diesem Ergebnis kommt ein Bericht der Hilfsorganisation Oxfam, für den unter anderem 295 Wirtschaftswissenschaftler aus 79 Ländern befragt wurden. 53 % der Befragten erwarten, dass die Einkommensungleichheit in ihrem Land zunehmen wird, weitere 34 % gehen von einem starken Anstieg aus. Auch für die Schere zwischen Armen und Reichen rechnet fast die Hälfte der Wissenschaftler mit einer Vergrößerung (49 %). 29 % befürchten sogar einen starken Anstieg der globalen Vermögensungleichheit. Bereits neun Monate nach Ausbruch der Pandemie hatten die tausend reichsten Milliardärinnen und Milliardäre wieder so viel Vermögen wie in der Zeit vor Corona. Die weltweit ärmsten Menschen hingegen könnten länger als ein Jahrzehnt brauchen, um die Auswirkungen zu überwinden, heißt es im Bericht.

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