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IK Nr. 2 vom Seite 32

Ausbildung als Investition in die Zukunft

Fachkräfte sind rar und sie selbst auszubilden ist gerade in Zeiten des Fachkräftemangels eine Investition in die Zukunft. Diese Meinung vertreten viele deutsche Unternehmen, wie eine Befragung des Bundesinstituts für Berufsbildung zeigt. Darin gaben 73 % an, dass Fachkräfte zu qualifizieren, die langfristig im Betrieb bleiben, ein sehr wichtiger Grund sei, um auszubilden. Während der Ausbildung können die Betriebe ihre Azubis kennenlernen und ihnen auch betriebsspezifisches Wissen vermitteln. Folglich können sich die Unternehmen bei der Übernahme sicher sein, dass der oder die Auszubildende zum Betrieb passt und gute Arbeit leistet.

63 % der befragten Unternehmen waren mit dem Kosten-Nutzen-Verhältnis ihrer Ausbildungen sehr zufrieden oder zufrieden. Unzufrieden oder völlig unzufrieden zeigten sich hingegen nur 9 %. Die Ergebnisse der Umfrage verdeutlichen, dass Fachkräftegewinnung der wichtigste Grund ist, Ausbildungsplätze anzubieten. Gleichzeitig sieht sich ein Großteil der Firmen auch gesellschaftlich in der Verantwortung: Zwei Drittel halten es für sehr wichtig oder eher wichtig, einen Teil zur Gemeinschaftsaufgabe der Wirtschaft beizutragen.

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