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MFA Nr. 12 vom Seite 10

Mikroorganismen – Unsichtbare Begleiter

Julia Lüneburg; Bad Oldeslohe

Vor einigen hundert Jahren konnte man sich noch nicht vorstellen, dass es Lebewesen gibt, die so winzig klein sind, dass sie mit ­bloßem Auge nicht erkennbar sind. Und noch viel weniger war bekannt, dass jeder Mensch eine Vielzahl von diesen Lebewesen in und an sich trägt. Nach zufälligen Entdeckungen und einigen Versuchen gab es jedoch einige Menschen, die von der Existenz dieser kleinsten Lebewesen überzeugt waren. Allerdings konnten diese Ent­deckungen bei weitem noch nicht alle überzeugen.

Entwicklung von Hygienemaßnahmen

Vor der Entdeckung der Mikroorganismen und deren Bedeutung für den Organismus glaubte man beispielsweise, dass Eiter in einer Wunde zu einer normalen Wundheilung gehöre. Viele Menschen sind früher an infizierten Wunden gestorben. Häufig wurde eine notwendige Amputation von Gliedmaßen unterlassen, weil die Erfahrung der Ärzte zeigte, dass die Patienten diesen Eingriff ohnehin nicht überleben würden. Zu dieser Zeit war es auch keine Seltenheit, dass eine Mutter, die ihr Baby in einem Krankenhaus zur Welt brachte, im Wochenbett verstarb. Die Sterberate bei den Frauen, deren Baby zu Hause geboren wurde, war im Vergleich dazu deutlich geringer. Um 1850 gab es dann ei...

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