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RENO Nr. 2 vom Seite 19

Rechtsformen Teil 1: Personengesellschaften

Susanne Kowalski; Hamminkeln

Die Rechtsform eines Unternehmens hat Einfluss auf verschiedene Merkmale und Regelungen, wie beispielsweise Haftung der Beteiligten, Geschäftsführung, Gewinnverteilung, Mindesteinlage bei Gründung, Rechtsbeziehungen im Innen- und Außenverhältnis u. v. m. Damit bildet sie eine Art Grundgerüst für unternehmerische Angelegenheiten. In diesem Beitrag stellen wir Ihnen Personengesellschaften vor. In einer weiteren Beitragsfolge gehen wir dann detailliert auf Kapitalgesellschaften ein.

Rechtsformen – Allgemeine Informationen

Rechtsformen bilden die rechtliche Grundlage eines Unternehmens. Im Wesentlichen werden folgende Formen unterschieden:

  • Personengesellschaften

  • Kapitalgesellschaften

  • Weitere Gesellschaftsformen wie Genossenschaften und Versicherungen auf Gegenseitigkeit.

Merke

Wenn Firmeninhaber oder Gesellschafter gegenüber den Gläubigern des Unternehmens persönlich haften, handelt es sich um eine Personengesellschaft. Bei Kapitalgesellschaften haftet nur das Gesellschaftsvermögen der juristischen Person.

Worauf hat die Rechtsform Einfluss?

Die Rechtsform eines Unternehmens hat unter anderem Einfluss auf folgende Regelungen:

  • Haftung der Beteiligten

  • Mindesteinlage bei Gründung bzw. Mindestkapital

Bei den Personengesellschaften werden folgende Gesellschaftsformen unterschieden:

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