Besitzen Sie diesen Inhalt bereits, melden Sie sich an.
oder schalten Sie Ihr Produkt zur digitalen Nutzung frei.

Dokumentvorschau
StuB Nr. 7 vom Seite 254

Neuerungen in der europäischen Unternehmensbesteuerung

Die Gemeinsame Konsolidierte Körperschaftsteuer-Bemessungsgrundlage (GKKB) ab 2019/2021

StB Prof. Dr. Tina Hubert

Im Bereich der Steuerharmonisierung wurde bereits im Jahre 1975 ein Richtlinienvorschlag zur Vereinheitlichung der Körperschaftsteuersysteme formuliert, der jedoch nicht verabschiedet werden konnte, da er nicht auch eine Harmonisierung der steuerlichen Gewinnvorschriften vorsah. Genau an diesem Punkt knüpfen der GKKB-Vorschlag aus 2011 und der hierauf basierende Änderungsvorschlag aus 2016 – also fast 36 bzw. 41 Jahre später – wieder an. Jedoch wird keine „Vollharmonisierung“ angestrebt und es soll auch keine vollumfänglich verpflichtende Anwendung des nun zweistufigen GK(K)B-Konzepts eingeführt werden.

NWB Datenbank: Gehrmann, Körperschaftsteuer, infoCenter NWB LAAAB-14223

Kernfragen
  • Was sind die Beweggründe für die Einführung einer GK(K)B?

  • Was kann aus den vorangegangenen Vorschlägen aus den Jahren 2011 und 2016 abgeleitet werden?

  • Welche grundlegenden Fragestellungen bleiben?

I. Einleitung

[i]Eiling, Das GK(K)B-Projekt bekommt neuen Wind, IWB 2/2017 S. 49 NWB AAAAG-35124 Mössner/Seeger, NWB KStG-Kommentar, 2016, § 7 NWB TAAAF-86924 Gehrmann, Körperschaftsteuerliches Einkommen, infoCenter NWB FAAAC-70644 Im Folgenden werden zunächst die (aktuellen) Beweggründe für die Einführung einer GK(K)B vorgestellt (Kap. II). Anschließend werden der Richtlinienvorschlag aus dem Jahre 2011 (Kap. III) und der hierauf basierende Vorschlag aus 2016 näher beleuchtet (Kap....