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PiR Nr. 5 vom Seite 132

Klassifizierung finanzieller Vermögenswerte nach IFRS 9

Konzeption und Implementierungsherausforderungen

Dr. Michael Thomas

Dieser Beitrag diskutiert die Herausforderungen, die sich für Unternehmen bei einer Implementierung des neuen Klassifizierungsmodells nach IFRS 9 ergeben. Dafür werden die wesentliche Grundzüge präsentiert, den entsprechenden Vorschriften des IAS 39 gegenübergestellt sowie Auswirkungen auf die Prüfungspraxis erörtert. Zusätzlich wird der Grundriss eines idealtypischen Umsetzungsprojekts vorgestellt. Ausgewählte Sachverhalte hinsichtlich des Forderungsbestands (factoring) werden gesondert behandelt.

Kernaussagen
  • IFRS 9 definiert ein neues Klassifizierungsmodell zur Einordnung sämtlicher finanzieller Vermögenswerte auf Basis des Geschäftsmodells und der Zahlungsstromeigenschaften.

  • Der Implementierungsaufwand ist grundsätzlich hoch. Der Anpassungsbedarf ist davon abhängig, inwiefern bestehende Finanzaktiva entsprechend ihrer Bewertung nach IAS 39 überführt werden können (sog. Standardübertrag).

  • IFRS 9 führt bei Unternehmen der klassischen Industrie zu besonderen Herausforderungen, z. B. bei der Klassifizierung des Forderungsbestands.

I. Einleitung

[i]Haaker/Freiberg, Signifikante Erhöhung der Ausfallwahrscheinlichkeit, PiR 2/2017 S. 53 NWB EAAAG-36433 Große, Erstanwendung von IFRS 9, PiR 7/2016 S.... Meier/Mitscherlich, IFRS 9 Financial Instruments, Garz/Wiese, IFRS 9 Financial Instruments, Theile, Finanzinstrumente: Finanzielle Vermögenswerte (IFRS), infoCenter Fischer, IFRS 9: Veröffentlichung der vollständigen Fassung,

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