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NWB-BB Nr. 9 vom Seite 284

Versicherungen für Existenzgründer

Nicht alle Risiken müssen anfangs abgesichert werden

Dr. Bernd Fischl, Christoph Engl und Monika Morath

Eine Studie der Verbraucherzentrale Hamburg hat ergeben, dass ca. 95 % der Menschen in Deutschland nicht optimal oder sogar falsch versichert sind. Oft ist das Angebot so unübersichtlich und unverständlich, dass es selbst für Versicherungsexperten schwer ist, den Überblick zu behalten. Außerdem wird häufig das persönliche Risiko falsch eingeschätzt oder ganz vernachlässigt. Dies gilt natürlich auch für Selbständige und Existenzgründer. Die richtige Auswahl von betrieblichen und/oder privaten Risikoabsicherungen kann für Selbständige jedoch eine existenzielle Rolle spielen. Im Folgenden erfahren Sie, welche Versicherungen Sie Ihren Mandanten zu Beginn ihrer Geschäftstätigkeit empfehlen sollten und welche verzichtbar sind.

I. Regelwerk für eine ausreichende Absicherung

Die Liquidität ist insbesondere in der Gründungszeit ein begrenzender Faktor. Versicherungen kosten auf den ersten Blick aber immer genau diese Liquidität, welche gerade zu Beginn der Unternehmung mehr als benötigt wird. Dennoch würde kein vernünftiger Existenzgründer in die Selbständigkeit starten, ohne seine wertvollsten Vermögensgegenstände, wie z. B. seine Arbeitskraft, sein ...