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BBK Nr. 22 vom

Liquiditätsoptimierung durch Working Capital Management – Forderungsmanagement

Elena Bail und Dr. Hendrik Vater

Den ausführlichen Beitrag finden Sie in .

I. Working Capital Management im Forderungsprozess

Forderungen sind im Grunde an Kunden gewährte, zinsfreie Kredite, da zwischen erbrachter Leistung und zu leistender Bezahlung ein Zeitversatz erlaubt ist. Ziel des Working Capital Managements ist es daher, die Zeitspanne zwischen erbrachter Leistung und Zahlung so kurz und damit die Forderungsposition so gering wie möglich zu halten.

Der Forderungsprozess wird zunächst wesentlich im Vertrieb beeinflusst, denn ihm obliegt meist, die Rahmenbedingungen für die Zusammenarbeit mit dem Kunden zu verhandeln, insbesondere das Zahlungsziel. Wird die Kundenbeziehung aktiv, werden die festgelegten Konditionen erfasst, Bestellungen des Kunden aufgenommen sowie die Leistung erbracht. Anschließend wird die Rechnung aus den Systemdaten kreiert und mit einem Fälligkeitsdatum an den Kunden verschickt. Bei Zahlungseingang muss dieser intern dem entsprechenden Kundenkonto zugewiesen werden.

Kann zum Fälligkeitstag kein Zahlungseingang verzeichnet werden, wird das Mahnwesen aktiv und versucht, die Forderung beim Kunden beizutreiben. Eine Ausnahme bilden gere...