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PiR Nr. 11 vom Seite 349

IFRS-Gewinn als Basis der „wertorientierten” Managementvergütung?

Dr. Andreas Haaker und Kevin Lukat

Die IFRS gelten wegen der Investororientierung als geeignete Grundlage für eine sog. „wertorientierte” Managementvergütung. Ob dies der Fall ist, wird nachfolgend diskutiert.

Contra

Während sich die politischen Diskussionen primär auf die Vergütung der Höhe nach beziehen, steht für den Betriebswirt die Vergütung der Sache nach im Vordergrund (vgl. Haaker/Bull, DB 15/2013 S. M1). Konkret heißt das: Eine erfolgsabhängige Managementvergütung muss unter Anreizgesichtspunkten mit den Unternehmenszielen im Einklang stehen. Soll das Unternehmen im Hinblick auf die Interessen der Anteilseigner gesteuert werden, sollte die Bemessungsgrundlage möglichst die Unternehmenswertänderung der betreffenden Periode indizieren. Mit Schmalenbach gesprochen soll der Gewinn als Bemessungsgrundlage einen „Maßstab der Wirtschaftlichkeit einer Unternehmung” bilden und „das Auf und Ab der Wirtschaftlichkeit möglichst markant anzeigen” (Schmalenbach, ZfHF 1919 S. 9). Doch weder durch Periodisierung noch durch eine umfassende Aufdeckung von stillen Reserven kann dieses Ziel ohne die erfolgswirksame Erfassung der Änderungen des originären goodwill nicht ...

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