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NWB Nr. 42 vom Seite 3334

Steuerbegünstigte Körperschaften

Wichtigkeit der richtigen Zuordnung von begünstigter Vermögensverwaltung und nicht begünstigtem wirtschaftlichem Geschäftsbetrieb

Peter Hörmann

[i]Schleder, Steuerrecht der Vereine, NWB Verlag, Herne, 10. Aufl. 2012 ISBN: 978-3-482-42970-5Die Besteuerung der steuerbegünstigten Körperschaften, insbesondere der Vereine als häufigster Rechtsform, gilt aufgrund der Komplexität des Gemeinnützigkeitsrechts als relativ anspruchsvoll. Sollte die betreffende Körperschaft nicht nur lediglich im Rahmen des ideellen Bereichs Mitgliedsbeiträge bzw. Spenden vereinnahmen und für satzungsmäßige Zwecke verwenden, sondern darüber hinaus in größerem Umfang auch wirtschaftliche Aktivitäten entfalten, können sich schon in der Gründungsphase bedeutsame Abgrenzungsproblematiken ergeben. Insbesondere Aktivitäten im Rahmen des nicht begünstigten wirtschaftlichen Geschäftsbetriebs sind von Betätigungen im Rahmen der begünstigten Vermögensverwaltung nach § 14 Satz 3 AO bzw. des begünstigten wirtschaftlichen Geschäftsbetriebs (Zweckbetrieb) nach § 65 AO sicher abzugrenzen, wie der nachfolgende Beispielsfall einer Unterverpachtung einer angemieteten Immobilie durch einen gemeinnützigen Verein zeigt.

Arbeitshilfe:

Hier können Sie die pdf-Datei „Grundlegendes zu steuerbegünstigten Körperschaften aus steuerlicher Sicht” aufrufen. Gerne können Sie dieses Dokument bei Bedarf an Ihre Mandanten weitergeben.

I. Ausgangsfall

Ausgangss...