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Finanzgericht Düsseldorf Urteil v. - 11 K 4602/10 F EFG 2012 S. 1839 Nr. 19

Gesetze: EStG § 3c Abs. 2, EStG § 17 Abs. 1 Satz 1, EStG § 17 Abs. 2 Satz 1, EStG § 17 Abs. 2 Satz 6 Buchst. b, EStG § 17 Abs. 4, HGB § 255 Abs. 1 Satz 1, GmbHG § 32a Abs. 1

Auflösungsverlust aus GmbH-Beteiligung

Leitsatz

  1. Im Bereich des § 17 EStG können auch vorweggenommene Anschaffungskosten berücksichtigt werden.

  2. Der Auflösungsverlust aus einer wesentlichen GmbH-Beteiligung ist - vorbehaltlich des Eingreifens des Halbabzugsverbots - um die vor Eintritt in die Gesellschaft gewährten eigenkapitalersetzenden Darlehensbeträge des Gesellschafters zu erhöhen, wenn sie nach dessen endgültigem Entschluss zum Erwerb der Kapitalanlage entstanden sind und in einem hinreichend konkreten Zusammenhang mit dem Erwerb der Beteiligung stehen.

  3. Der Darlehensverlust ist auch im Umfang einer bereits vor Begründung der wesentlichen Beteiligung eingetretenen Wertminderung zu berücksichtigen, wenn der Gesellschafter zu keinem Zeitpunkt nicht wesentlich beteiligter Gesellschafter war und daher die Regelung des § 17 Abs. 2 Satz 6 EStG nicht einschlägig ist.

Fundstelle(n):
BB 2012 S. 1953 Nr. 32
DStR 2012 S. 6 Nr. 46
DStRE 2012 S. 1506 Nr. 24
EFG 2012 S. 1839 Nr. 19
GStB 2013 S. 44 Nr. 2
GmbHR 2012 S. 1090 Nr. 19
KÖSDI 2013 S. 18245 Nr. 2
NWB-Eilnachricht Nr. 34/2012 S. 2747
StBW 2012 S. 873 Nr. 19
Ubg 2013 S. 47 Nr. 1
PAAAE-15575

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