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FG München Urteil v. - 3 K 3736/07 EFG 2011 S. 1199 Nr. 13

Gesetze: UStG 1999 § 15 Abs. 1 S. 1 Nr. 1UStG 1999 § 15 Abs. 2 S. 1 Nr. 1UStG 1999 § 4 Nr. 12 S. 1 Buchst. a InsO § 17 EWGRL 388/77 Art. 17 Abs. 2 Buchst. a AO§ 162 FGO § 96 Abs. 1

Vorsteuerabzug aus Rechnung eines vorläufigen Insolvenzverwalters bei teilweise nicht zum Vorsteuerabzug berechtigtem Unternahmensbereich des Rechnungsempfängers

Leitsatz

1. Umfasst das Unternehmen eines Schuldners, einen zum Vorsteuerabzug berechtigenden Unternehmensbereich sowie den Unternehmensbereich der steuerfreien Vermietung einer Eigentumswohnung, ermittelt sich der zum Vorsteuerabzug berechtigende Teil der Vergütungsrechnung des vorläufigen Insolvenzverwalters durch Schätzung.

2. Ist die vom vorläufigen Insolvenzverwalter zu prüfende Zahlungsunfähigkeit weit überwiegend durch Liquiditätsprobleme in Zusammenhang mit der umsatzsteuerfrei vermieteten Eigentumswohnung verursacht, ist der nicht zum Vorsteuerabzug berechtigende Anteil der Rechnung des vorläufigen Insolvenzverwalters jedenfalls auf den vom FA angenommenen Anteil von 50 % festgelegt.

Tatbestand

Fundstelle(n):
DStRE 2011 S. 1411 Nr. 22
EFG 2011 S. 1199 Nr. 13
SAAAD-82892

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