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NWB Nr. 32 vom Seite 2470

Ablösung und Auslagerung von Pensionszusagen

Besonderheiten beim Gesellschafter-Geschäftsführer

Professor Dr. Dietmar Wellisch und Albert A. Gellrich

[i]Janssen, NWB 2009 S. 796; Jeske, NWB 2009 S. 1404Traditionelle Pensionszusagen, die an Gesellschafter-Geschäftsführer erteilt wurden, sind zu einem Risikofaktor geworden. Die durch das BilMoG eingeführten Bewertungsregeln für Pensionsrückstellungen erhöhen den Verpflichtungsausweis, Pensionszusagen verschlechtern die Bedingungen für den Verkauf des Unternehmens und die Zahl der zu beachtenden Regelungen für die steuerliche Anerkennung der Pensionszusage sind nahezu unüberschaubar geworden. Vor diesem Hintergrund zeigt der Beitrag Wege auf, wie Pensionszusagen ausgelagert werden können. Dabei wird das Augenmerk auf die Besonderheiten für Gesellschafter-Geschäftsführer gelenkt.

I. Einleitung

[i]Pensionszusage ist wichtigster Durchführungsweg der betrieblichen AltersversorgungGemessen an der Verteilung des Deckungskapitals ist die Direktzusage auf betriebliche Altersversorgung (die sog. Pensionszusage) nach wie vor der am weitesten verbreitete Durchführungsweg der betrieblichen Altersversorgung in Deutschland (vgl. Schwind, BetrAV 2008 S. 401). Was für die betriebliche Versorgungslandschaft insgesamt gilt, ist erst recht für den Kreis von Personen zutreffend, die nicht in der gesetzlichen Rentenversicherung pflichtversichert sind, d. h. unternehmeräh...