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BBK Nr. 3 vom Seite 157 Fach 13 Seite 4980

Planmäßige Abschreibungen im Handels- und Steuerrecht

Praxisrelevante Detailfragen

Hans Walter Schoor

Sind die Bemessungsgrundlage für die AfA und die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer eines abnutzbaren Anlageguts bestimmt, kann zwar prinzipiell die Höhe der AfA ermittelt werden. In der Praxis treten jedoch oft noch zahlreiche Detailfragen auf, die Probleme aufwerfen können. Der folgende Beitrag erläutert die typischen Problemfälle, die sich bei Anwendung der AfA-Vorschriften ergeben. S. 158

I. Einführung

Dieser Beitrag setzt die Reihe zur Abschreibung fort. Den Auftakt bildete in Heft 17/2005 der Aufsatz zu den abschreibungsfähigen Wirtschaftsgütern, zur AfA-Berechtigung und buchtechnischen Behandlung (BBK F. 13 S. 4773). Zur Bemessungsgrundlage der AfA sowie zum Abschreibungsplan und -zeitraum siehe BBK 12/2006 F. 13 S. 4869. Der Aufsatz in BBK 18/2006 F. 13 S. 4903 befasst sich mit den verschiedenen Abschreibungsmethoden. Weitere Aufsätze z. B. zur Sonderabschreibung und zur AfA bei Gebäuden werden folgen.

II. Abschreibungsbeginn

Die planmäßige Abschreibung beginnt handels- und steuerrechtlich grundsätzlich mit der Anschaffung oder Herstellung des Wirtschaftsguts ( BFH/NV 1991 S. 312, 314). Die Anschaffung fällt zeitlich mit der Lieferung, die Herstellung mit d...BStBl 2005 II S. 477