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ZFA Nr. 4 vom Seite 8

Anatomie und Physiologie des Magens – Das zentrale Organ der Verdauung

Von Sylvia Bartoschek

Der Magen (Gaster oder Ventriculus) ist ein zentrales Organ des menschlichen Verdauungssystems und erfüllt eine Vielzahl komplexer Aufgaben. Er dient nicht nur als Reservoir für die aufgenommene Nahrung, sondern spielt eine wesentliche Rolle bei der mechanischen und chemischen Verdauung. Ein gutes Verständnis der Anatomie und Physiologie des Magens ist auch für Zahnmedizinische Fachangestellte wichtig. Dieser Artikel bietet einen umfassenden Überblick zur Anatomie und Physiologie des Magens und stellt den Bezug zum Praxisalltag her.

Anatomische Grundlagen

Lage und Form

Der Magen (Gaster) liegt im linken Oberbauch, direkt unterhalb des Zwerchfells. Er ist über Bänder (Ligamente) mit der Leber, der Milz und dem Colon transversum (Querkolon) verbunden:

  • Ligamentum Hepatogastricum – Verbindung zur Leber

  • Ligamentum Gastrosplenicum – Verbindung zur Milz

  • Ligamentum Gastrocolicum – Verbindung zum Colon transversum

Der Magen ist vollständig vom Peritoneum viscerale (innere Schicht des Bauchfells) überzogen und somit ein intraperitoneales Organ. Die umgebende glatte Muskelschicht kann sich bei Füllung dehnen. Ein leerer Magen ist etwa 25 cm lang und fasst rund 1 bis 1,5 Liter...

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