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Freihandel versus Protektionismus
Freihandel ist ein Ausdruck der Freiheit und die Freiheitsfunktion ist eigentlich generell Aufgabe jeglicher Politik – jedenfalls dann, wenn man davon ausgeht, dass jeder Mensch von Natur aus frei sei und von seinem freien Willen Gebrauch machen wird. Im Rahmen staatlicher Wettbewerbspolitik bedeutet das, allen Wirtschaftssubjekten Handlungsfreiheit zu erhalten und sie vor Machtmissbrauch zu schützen, denn der schränkt die Handlungsfreiheit ein.
Das Thema Freihandel oder Protektionismus ist Bestandteil von Lernfeld 7 (Außenhandelsgeschäfte anbahnen) und wird im Fach xxx geprüft.
Deshalb ist eines der Wettbewerbsziele, Marktmacht zu beobachten und Marktmachtkonzentration im Auge zu behalten. Ein weiteres daraus folgendes Ziel ist, Korruption zu bekämpfen und nach Möglichkeit zu verhindern. Denn wo wirtschaftliche Ergebnisse durch Korruption verfälscht werden, ist es mit der Handlungsfreiheit nicht mehr weit her.
Walter Eucken, der spiritus rector des Ordoliberalismus hat den freien Zugang zu Märkten als eines der konstituierenden Prinzipien des Wettbewerbs bezeichnet und damit als fundamental für Freiheit und Individualität hervorgehoben. Kein Zwe...