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Deutschland schneidet schlechter ab als der OECD-Durchschnitt

BÜRO Nr. 6 vom Seite 23

Wie entscheide ich, ob eine Internetseite vertrauenswürdig ist? Und ob der Text, den ich lese, subjektiv oder mit Vorurteilen behaftet ist? In der Welt des World Wide Web ist es gerade für Schülerinnen und Schüler eine Herausforderung, die Glaubwürdigkeit digitaler Quellen zu beurteilen. Aus der 2021 veröffentlichten PISA-Erhebung 2018 geht hervor, dass Schulen in Deutschland ihren Schülern nicht flächendeckend digitale Kompetenzen vermitteln.

Deutschland schneidet bei allen Fragen zum Erwerb digitaler Kompetenzen in der Schule schlechter ab als der Durchschnitt der OECD-Länder. Nur 54,3 % der Jugendlichen in Deutschland glaubt einschätzen zu können, ob sie Informationen aus dem Internet vertrauen können.

Zum Vergleich: In Frankreich liegt der Anteil bei 74,5 %. Am schlechtesten schnitt Deutschland bezüglich Spam- und Phishing-Mails ab: Nur ein Viertel der befragten 15-Jährigen gab an, dass sie in der Schule lernen würden, solche Mails zu erkennen. Die Studie hält zudem fest, dass gerade in Deutschland die Kompetenzen der Jugendlichen mit ihrem sozioökonomischen Hintergrund zusammenhängen.

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