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Umgebungshygiene (Teil II): Aufbereitung von Textilien und Umgang mit Abfällen

MFA Nr. 2 vom Seite 17
Gesundheitsökonomin (VWA) Kathrin Mann (MHBA); Regensburg

In der letzten Ausgabe dieser Zeitschrift (vgl. MFA 01/2021) wurden die Flächenreinigung und die Flächendesinfektion ausführlich dargestellt. Dieser Artikel beschäftigt sich mit zwei weiteren Aspekten der Umgebungs­hygiene – der Aufbereitung von Textilien und dem Umgang mit Abfällen in der Arztpraxis. Gerade die Textilienaufbereitung bereitet so mancher Praxis große Sorgen.

Gesetzliche Grundlagen

Zur Erinnerung werden hier noch einmal die wichtigsten gesetzlichen Grundlagen und Institutionen aufgezählt, die den Rahmen des Hygienemanagements vorgeben:

  • Hygieneverordnungen der Bundesländer (MedHygV)

  • Infektionsschutzgesetz (IfSG)

  • Medizinproduktegesetz (MPG)

  • Medizinproduktebetreiberverordnung (MPBetreibV)

  • Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG)

    • Gefahrstoffverordnung (GefStoffV), z. B. TRGS 525

    • Biostoffverordnung (BioStoffV), z. B. TRBA 250

    • Berufsgenossenschaftliche Regeln, z. B. DGUV Regel 107 - 002, DGUV Regel 101 - 018

  • Robert Koch-Institut (RKI)

  • Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention (KRINKO).

Aufbereitung von Textilien

Denken Sie im Umgang mit kontaminierter und potenziell infektiöser Wäsche immer an eine mögliche Gefährdung durch Krankheitserreger. Das kann sowohl Sie als Mitarbeiter, aber auch Patienten und Dr...

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