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Umgebungshygiene (Teil I): Flächenreinigung und Flächendesinfektion

MFA Nr. 1 vom Seite 11
Gesundheitsökonomin (VWA) Kathrin Mann (MHBA); Regensburg

Das Hygienemanagement ist in der Arztpraxis ein sehr wichtiger Bestandteil der täglichen Arbeit, besonders in der jetzigen Pandemie-Situation. Es beschreibt alle Hygienemaßnahmen, die im Zusammenhang mit der Versorgung von Patienten notwendig sind. Für die unterschiedlichsten Situationen bei der Versorgung werden somit die notwendigen strukturellen und prozessrelevanten Aspekte der Hygiene aufgezeigt. Dieser Artikel befasst sich mit der Flächenreinigung und der Flächendesinfektion.

Grundlagen

Für das Hygienemanagement gibt es eine Vielzahl gesetzlicher Grundlagen und Institutionen. Hierzu gehören beispielsweise:

  • Hygieneverordnungen der Bundesländer (MedHygV)

  • Infektionsschutzgesetz (IfSG)

  • Medizinproduktegesetz (MPG)

  • Medizinproduktebetreiberverordnung (MPBetreibV)

  • Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG)

    • Gefahrstoffverordnung (GefStoffV), z. B. TRGS 525 (TRGS: Technische Regel für Gefahrstoffe)

    • Biostoffverordnung (BioStoffV), z. B. TRBA 250 (TRBA: Technische Regel Biologische Arbeitsstoffe)

    • Berufsgenossenschaftliche Regeln, z. B. DGUV Regel 107 - 002, DGUV Regel 101 - 018 (DGUV: Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung)

  • Robert Koch-Institut (RKI)

  • Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention (KRINKO).

Die Reinigung und ...

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