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Schulmedizin versus Alternativmedizin

ZFA Nr. 9 vom Seite 9
Diplom-Medizinpädagogin Annett Drescher; Berlin

In den öffentlichen Medien werden immer wieder Diskussionen über Wirkung und Nutzen pflanzlicher oder gar homöopathischer Medikamente geführt. Dabei werden der sogenannten „Schulmedizin“ „alternative Heilverfahren“ gegenübergestellt, die als besonders sanft angesehen werden. Doch wie sieht es innerhalb dieser Debatte wirklich aus? Können beide Richtungen gleichberechtigt nebeneinander stehen oder schließen sie sich sogar gegenseitig aus?

Eine Begriffsbestimmung: Schulmedizin/Konventionelle Medizin

Noch bevor der Begriff der „Schulmedizin“ Eingang in die Literatur des 19. Jahrhunderts gefunden hat und einen Gegenbegriff zur alternativen Heilkunde darstellen sollte, führte Samuel Hahnemann, der Begründer der Homöopathie, den Begriff der „Allopathie“ ein. Damit bezeichnete er eine auf die Krankheitsursachen ausgerichtete Therapie, während die Homöopathie nach dem Ähnlichkeitsprinzip handelte. Hierbei werden die Symptome einer Krankheit mit Mitteln behandelt, die bei einem Gesunden genau diese Krankheitsanzeichen hervorrufen würden.

Info

Christian Friedrich Samuel Hahnemann (1755 - 1843) war ein deutscher Arzt und Begründer der Homöopathie. Die Homöopathie beruht auf den Prinzipien der Ähn...

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