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Fragen an die Wirtschaftspolitik in Corona-Zeiten

IK Nr. 9 vom Seite 23
Dipl.-Hdl. Dipl.-Kfm. Bernt Schumacher; Reinbek

In den letzten Monaten musste Deutschland nicht nur die gesundheitlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie unter Kontrolle bekommen, sondern auch die wirtschaftlichen Folgen. Das gelang nur unter massiven Einschränkungen sowohl des täglichen Lebens als auch von nahezu bei allen Branchen der Wirtschaft. Um die ökonomischen Folgen abzumildern, hat die Bundesregierung mehrere Hilfspakete auf den Weg gebracht. Dabei konnte sie sich auf die Erfahrungen bei anderen Wirtschaftskrisen und auf die ökonomischen Theorien der Vergangenheit stützen.

1. Was wird allgemein unter antizyklischer Fiskalpolitik verstanden?

Befindet sich die Wirtschaft in einer Konjunkturphase, die durch einen geringeren privaten Konsum, einer verminderten Investitionstätigkeit der Unternehmen und einem rückläufigen Export gekennzeichnet ist – also im Abschwung bzw. einer Rezession –, soll der Staat (Bund, Länder und Gemeinden) mehr Geld ausgeben und diesen Nachfrageausfall ausgleichen, um dem Trend entgegenzuwirken.

2. Wie wirkt die Corona-Krise auf die Konjunktur?

Zurzeit befindet sich nicht nur die deutsche Wirtschaft, sondern die gesamte Weltwirtschaft in der Rezession. Es ist die größte Wirtschaftskrise der Nachkriegs...

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