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Jetzt erst recht: Impfungen nicht wegen Corona-Pandemie vernachlässigen

ZFA Nr. 7 vom 15.07.2020 Seite 10

(dgk) Das Robert Koch-Institut (RKI) und das Center for Disease Control and Prevention (CDC), das US-amerikanische Pendant zum deutschen RKI, rufen dazu auf, wenn irgend möglich, die notwendigen Impfungen für Kinder in den beiden ersten Lebensjahren weiterzuführen. Das RKI nennt explizit die 6-fach-Impfung, die Pneumokokkenimpfung und auch die Masern-Mumps-Röteln-Windpocken-Impfung. Aber natürlich auch alle anderen Altersgruppen oder besonders Gefährdete sind gut beraten, ihren Impfschutz nötigenfalls auffrischen zu lassen. Sonst würden Infektionen, vor denen man sich mit Impfungen hätte schützen können, später wieder deutlich ansteigen.

Ganz naheliegend ist aber gerade in der Coronakrise, alle anderen Erreger von Lungenentzündungen zurückzudrängen – durch einen guten Impfschutz in der Bevölkerung. Das gelingt durch Immunisierung gegen Pneumokokken und Influenza in den gefährdeten Gruppen, aber auch gegen Keuchhusten. Und viele wissen nicht, dass sowohl bei Masern als auch bei Windpocken eine Lungenentzündung als Komplikation vorkommen kann.

Die Angst, in Corona-Zeiten zu impfen, ist laut RKI unbegründet: „Es gibt keine Hinweise darauf, dass die Auseinandersetzung des Immunsystems mi...

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