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Notfälle aufgrund von Medikamentennebenwirkungen

ZFA Nr. 7 vom 15.07.2020 Seite 2
Oberstudienrätin Ute Springer; Stuttgart

Eine Medikamentenallergie kann vielfältige Symptome hervorrufen und im schlimmsten Fall zu einem lebensbedrohlichen anaphylaktischen Schock führen. Durch Nebenwirkungen von Medikamenten, z. B. von Antibiotika, Cortison oder blutverdünnenden Substanzen wie ASS oder Marcumar® kann es zu gefährlichen Situationen kommen, ebenso durch die Wechselwirkungen von verschiedenen Arzneimitteln. Deshalb ist es wichtig, auch bezüglich der Medikamente, die ein Patient einnimmt oder die er im Verlauf einer Behandlung bekommen soll, eine gründliche Anamnese durchzuführen.

Nachblutungen sind akute Notfälle!

Nachblutung aufgrund eines falschen Medikaments
Bei dem gesetzlich versicherten Patienten Olaf Stroh wurde am Vortag ein Weisheitszahn entfernt. Zur Schmerzlinderung hat er allerdings nicht Dolomo®, das ihm von seinem Zahnarzt verordnet wurde eingenommen, sondern Aspirin®, weil dieses Medikament ihm „bei Schmerzen immer hilft“. Jetzt ist eine sehr starke Nachblutung eingetreten.

Bei Herrn Stroh blutete die Wunde nach einer blutungsfreien Zeit von einigen Stunden erneut. Man nennt dies eine Nachblutung. Eine Nachblutung kann z. B. durch zu intensives Mundspülen des Patienten oder durch Störungen der B...

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