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Geschäftsbriefe – gut und richtig

BÜRO Nr. 6 vom 15.06.2020 Seite 14
Bürowirtschaftslehrer Manfred Sahlender; Düsseldorf/Wien

Obwohl elektronische Mitteilungen längst zum Büroalltag gehören, werden sie immer noch millionenfach geschrieben und gelesen. Neben ihrer Funktion als Informationsträger sind Geschäftsbriefe die „Visitenkarte“ eines Unternehmens. Deshalb müssen sie einen tadellosen äußeren Eindruck machen, normgerecht gestaltet und übersichtlich gegliedert sein. Eine moderne Ausdrucksweise, fehlerlose Rechtschreibung und korrekte Zeichensetzung sind selbstverständlich.

Was ist ein Geschäftsbrief?

Im Gegensatz zu (handschriftlichen) Privatbriefen, deren Inhalt sehr persönlich ist und halbprivaten Briefen, die von Personen an Firmen, Dienstleistungsunternehmen, Behörden usw. geschickt werden, sind Geschäftsbriefe schriftliche Mitteilungen von Unternehmen oder Institutionen, die sich auf geschäftliche Vorgänge beziehen. Sie betreffen den Waren-, den Dienstleistungs- und den Geldverkehr und sind an einen oder mehrere Empfänger gerichtet.

Geschäftsbriefe sind auch Kündigungsschreiben an Mitarbeiter*innen, E-Mails, Telefaxe, Lieferscheine, Rechnungen, Preislisten u. Ä.

Welche Bedingungen soll ein Brief erfüllen?

Ein Brief muss …

  1. informieren

  2. verstanden werden

  3. zum Handeln auffordern

Welche Grundsätze der Stilistik sind zu beachten und welche

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