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Patient mit Kopfplatzwunde

MFA Nr. 3 vom 15.03.2020 Seite 2
Studiendirektor a. D. Notfallsanitäter Thomas Sörensen; Welmbüttel und Heidi Reimers, Ausbilderin bei der Ärztekammer Schleswig-Holstein; Timmaspe

Für die Auszubildende zur Medizinischen Fachangestellten Anna Lubkowitz war das erste Jahr in der allgemeinärztlichen Praxis mit zwei Ärzten und einer Ärztin von vielen neuen und interessanten Eindrücken geprägt. Mit ihr zusammen arbeiten drei Medizinische Fachangestellte und eine weitere Auszubildende im dritten Ausbildungsjahr in der Praxis: Eine Kollegin betreut verantwortlich den Annahmebereich, die Computeranlage und die Abrechnung, während die anderen Medizinischen Fachangestellten den Ärzten bei Bedarf assistieren, z. B. das EKG schreiben und im Labor tätig sind.

Eigenverantwortung ist notwendig

Diese eindeutige Aufteilung hat für das Team viele Vorteile, da es für bestimmte Bereiche intensiv eingearbeitetes und kompetentes Personal gibt. Auf der anderen Seite ist es Anna bisher nicht gelungen, sich ein eigenes Betätigungsfeld „zu erobern“, in dem sie entsprechend ihrem Ausbildungsstand verantwortlich ist. Dieses Ungleichgewicht machte sich im ersten Jahr noch nicht bemerkbar, da es – wie bereits erwähnt – viele neue Erlebnisse zu verarbeiten gab. Im Laufe der Zeit nimmt die Motivation jedoch ab: Anna wünscht sich mehr Eigenverantwortung. Besonders problematisch ist es für sie...

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