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Burning-Mouth-Syndrom (BMS)

ZFA Nr. 2 vom 15.02.2020 Seite 2
Oberstudienrätin Ute Springer; Stuttgart

Man schätzt, dass weltweit eine Million oder mehr Menschen unter Zungenbrennen leiden. International spricht man von dem Burning-Mouth-Syndrom (BMS). BMS wird von der International Headache Society dem idiopathischen Gesichtsschmerz (Erkrankung ohne erkennbare Ursache) zugeordnet. Es umfasst eine Vielzahl unangenehmer Missempfindungen.

Patientin mit Kribbeln auf der Zungenschleimhaut

Auf Empfehlung ihres Hausarztes kommt Frau Reiman heute zur Untersuchung und Beratung in die Praxis. Die 55-jährige Patientin klagt über Kribbeln, Stechen und Brennen der Zungenschleimhaut, vorzugsweise im vorderen Zungenbereich, zeitweise ist auch die gesamte Mundschleimhaut betroffen. Die Patientin berichtet, dass die Beschwerden häufig im Verlauf des Tages zunehmen und am frühen Abend besonders heftig sind.

Von vielen anderen Betroffenen ist bekannt, dass zu den Missempfindungen Schmerzen, Störungen des Geschmacks und des Speichelflusses hinzukommen können. Auch Schluckbeschwerden sind möglich.

Info

Das Burning-Mouth-Syndrom (BMS)

An diesem sehr unangenehmen Syndrom leiden deutlich mehr Frauen als Männer. Frauen sind vorallem in der Perimenopause (Zeit vor und nach dem Ende der letzten Monatsblutung) zwis...

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