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Basiswissen: Muskellehre

ZFA Nr. 12 vom Seite 5
Dr. Astrid Schumacher; Reinbek

Ohne Muskeln kann man nicht kauen. Und auch nicht abbeißen, schlucken, sprechen oder lachen. Bewegung ist eines der Kennzeichen des Lebens. Zwar sind auch andere Zellen des mensch­lichen Körpers (z. B. viele Immunzellen) beweglich; richtig spe­zialisiert auf aktive Bewegung sind aber die Muskelgewebe.

Muskelgewebe

Man unterscheidet drei Arten von Muskelgewebe:

  • glattes Muskelgewebe

  • quer gestreiftes Muskelgewebe

  • Herzmuskelgewebe.

Das glatte Muskelgewebe besteht aus einzelnen Muskelzellen und bildet die Muskulatur der Wände unserer inneren Organe, z. B. des Darms, des Magens und der Blutgefäßwand. Man nennt diese Muskulatur deshalb auch Eingeweidemuskulatur. Die Eingeweidemuskulatur ist spezialisiert auf schwächere, aber lange andauernde Leistung; sie ermüdet nicht.

Das quer gestreifte Muskelgewebe besteht aus Muskelfasern (vereinfacht ausgedrückt: einem engen Zusammenschluss vieler Muskelzellen) und bildet die Muskeln, die dem Menschen willkürliche Bewegung ermöglichen, die sog. Skelettmuskulatur. Skelettmuskeln sind spezialisiert auf starke, aber kurzfristige Leistung; sie ermüden relativ rasch. Die Kopfmuskulatur (s. u.) gehört zur Skelettmuskulatur.

Die im menschlichen Körper einzigartige...

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