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NWB Nr. 23 vom Seite 1757 Fach 3 Seite 7831

Wertminderung von Anteilen durch Gewinnausschüttungen

von Oberregierungsrat Dieter Grützner, Münster

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Inhaltsübersicht
A. Problemstellungen
   I. Der zu beurteilende Sachverhalt
  II. Natürliche Personen als Anteilseigner
III. Nicht natürliche Personen als Anteilseigner
B. Gewinnausschüttungen nach Anteilserwerb von nicht
   anrechnungsberechtigten Anteilseignern
   I. Der Grundtatbestand
  II. Kapitalherabsetzung, Liquidation
III. Umwandlungsfälle
  IV. Wechsel der Anrechnungsberechtigung
   V. Rechtsnachfolge
  VI. Behandlung der Anteile nach Ablauf des Zehnjahreszeitraumes
C. Ausschüttungsbedingte Wertminderungen von
   Schachtelbeteiligungen bei Ermittlung des Gewerbeertrages
   I. Die Regelfälle
  II. Organschaft

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A. Problemstellungen

I. Der zu beurteilende Sachverhalt

Gewinnausschüttungen mindern das Vermögen der ausschüttenden Gesellschaft. Damit sinkt zugleich der Wert der Anteile an der Gesellschaft. Ob eine derartige Wertminderung zu einem stl. zu berücksichtigenden Verlust führt, hängt z. B. bei Halten der Anteile an einer Kapitalgesellschaft von der Höhe der bilanzierten Anschaffungskosten ab. Wurden die Anteile bei Gründung zu pari erworben, bleibt nach jeder Gewinnausschüttung mindestens das N...