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SteuerStud Nr. 5 vom Seite 2

Fall ABC OHG

Einspruch gegen einen Bescheid über eine gesonderte und einheitliche Gewinnfeststellung bei einer Vorgründungsgesellschaft, Zulässigkeitsvoraussetzungen, Begründetheit, Anwendung von Korrekturvorschriften, Haftung gemäß § 69 AO

von Dipl.-Finanzwirt Bernhard Suck, Kassel

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I. Sachverhalte

Sachverhalt 1:

Alfred Adam (A) mit Wohnsitz in Aachen, Bernd Brumm (B) mit Wohnsitz in Bochum und Christian Cramer (C) mit Wohnsitz in Essen beschlossen am , die ABC GmbH mit Geschäftsleitung und Sitz in Wuppertal zu gründen. Gegenstand der Tätigkeit der GmbH ist der An- und Verkauf von Gebrauchtwagen. Wirtschaftsjahr ist das Kalenderjahr. A, B und C sind zu jeweils einem Drittel beteiligt.

Laut Gesellschaftsvertrag sind B und C Geschäftsführer der GmbH.

Die Aufgabenbereiche der Geschäftsführer sind insofern abgegrenzt, als B für die Erledigung der kaufmännischen einschließlich der steuerlichen Belange der GmbH, C dagegen für den An- und Verkauf zuständig ist.

B und C erhalten laut Anstellungsvertrag vom für ihre Tätigkeit als Geschäftsführer jeweils monatlich 12 000 € (angemessen), die nach Abzug von Lohnsteuer und weiteren gesetzlichen Abzügen jeweils bei Fälligkeit ausbezahlt wurden.

Die Vorgründungsgesellschaft, bestehend aus A, B und C mietete noch am ein Bürogebäude sowie einen Stellplatz vom Gesellschafter A zu einer angemessenen monatlichen Miete von 10 000 € an und ...