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IWB Nr. 20 vom Seite 753

Steuerplanung durch IP-Box-Regime in Europa

Förderungsmöglichkeiten für Forschung und Entwicklung in ausgewählten Staaten

Jörg Hofer und Immanuel Weidlich

Bekanntermaßen gehen Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten mit positiven volkswirtschaftlichen Effekten einher. Diese Partizipationseffekte (sog. Spill-over-Effekte) machen sich viele Staaten zu eigen. Als entsprechende Maßnahme zur Internalisierung gewinnen steuerliche Anreize für die Forschung und Entwicklung zunehmend an Popularität. Vor allem in den letzten Jahren haben sich viele europäische Staaten dazu entschlossen, IP-Box-Regime einzuführen. Ein solches Regime sieht grundsätzlich vor, dass Einkünfte aus immateriellen Wirtschaftsgütern einer effektiv geringeren Besteuerung unterliegen. Speziell für international agierende Unternehmen mit einer hohen Anzahl an Patenten können sich IP-Box-Regime zur Optimierung der Konzernsteuerquote anbieten. Dies gilt insbesondere für deutsche Unternehmen, da das hiesige Steuerrecht keine vergleichbaren steuerlichen Begünstigungen vorsieht. Folglich konzentriert sich der Beitrag auf bestehende europäische IP-Box-Regime im Hinblick auf Möglichkeiten, die sich für deutsche Unternehmen hinsichtlich der steuerlichen Optimierung des Patentmanagements ergeben können. Dieses Steuerplanungspotenzial wurde von der...