1. Zur Bedeutung interner Zusatzvereinbarungen zu Arbeitsgemeinschaftsverträgen. Die Umsätze von Arbeitsgemeinschaften, die nach außen hin als Unternehmer auftreten, unterliegen, sofern die Voraussetzungen des § 1 Nr. 1 UStG 1951 gegeben sind, der Umsatzsteuer auch dann, wenn die Rechtsgültigkeit des Arbeitsgemeinschaftsvertrages durch eine zwischen den Mitgliedern der Arbeitsgemeinschaft getroffene Zusatzvereinbarung in Frage gestellt werden soll.
2. Die Vollbeendigung einer Personengesellschaft tritt grundsätzlich erst dann ein, wenn alle gemeinsamen Rechtsbeziehungen, zu denen auch das Rechtsverhältnis zwischen der Gesellschaft und dem FA gehört, unter den Gesellschaftern beseitigt sind.
Tatbestand
Fundstelle(n): BStBl 1971 II Seite 540 AAAAA-90673
In den folgenden Produkten ist das Dokument enthalten:
Wählen Sie das für Ihre Bedürfnisse passende
NWB-Paket und testen Sie dieses
kostenfrei