Suchen
, , , ,

BilMoG in Beispielen

Anwendung und Übergang – Praktische Empfehlungen für den Mittelstand Praktische Beispiele und zahlreiche Anwendungstipps Besonderheiten bei Personengesellschaften Steuerliche Bezüge, Übergangsregelungen und IFRS Einzelabschluss und Konzernrechnungslegung Anhangangaben und Lageberichterstattung Abschlussprüfung und Corporate Governance Übergreifende Aspekte und Handlungsbedarf

3. Aufl. 2012

ISBN der Online-Version: 978-3-482-61813-0
ISBN der gedruckten Version: 978-3-482-60583-3

Besitzen Sie diesen Inhalt bereits, melden Sie sich an.
oder schalten Sie Ihr Produkt zur digitalen Nutzung frei.

Dokumentvorschau
BilMoG in Beispielen (3. Auflage)

8. Kapitel: Besonderheiten beim Übergang

8.1 Notwendigkeit einer BilMoG-Eröffnungsbilanz

8.1.1 Fehlende Rechtsgrundlage
Merke

Auch wenn es keine unmittelbare gesetzliche Verpflichtung zur Erstellung einer eigenständigen BilMoG-Eröffnungsbilanz gibt, ist die Erstellung einer solchen Bilanz der Praxis zu empfehlen. Neben den Änderungen in der Rechnungslegung allein existieren zahlreiche weitere Aspekte, die eine eigenständige BilMoG-Eröffnungsbilanz zum Umstellungszeitpunkt erforderlich gemacht haben, wie die nachfolgende Abbildung verdeutlicht.

Eine Fokussierung des BilMoG-Übergangs allein auf die Rechnungslegung verkennt die Gefahren, die eine derart enge Sichtweise der Bilanzrechtsmodernisierung mit sich bringt.

8.1.2 Vielschichtigkeit der Notwendigkeit einer BilMoG-Eröffnungsbilanz

[i]Rechnungslegungsinduzierte NotwendigkeitIn den Art. 66 und 67 EGHGB hat der Gesetzgeber eigenständige Übergangsregelungen zur Umstellung auf das BilMoG geschaffen. Gleichzeitig regelt IDW RS HFA 28, wie mit den einzelnen Fortführungs- und Beibehaltungswahlrechten umzugehen ist. Aufgrund der verschiedenen Möglichkeiten, einzelne nach altem Recht ermittelte Bilanzposten ganz oder teilweise beizubehalten bzw. fortzu...