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Verwaltungsgemeinkosten und Beschäftigungsgrad bei der Bestimmung der Herstellungskosten von Vorräten
Stichworte: Herstellungskosten, produktionsnahe und produktionsferne Gemeinkosten, Unterbeschäftigung, Überbeschäftigung
I. Sachverhalt
Die U-GmbH fertigt hochwertige Polstermöbel. Aufgrund anziehender Konjunktur beträgt die Kapazitätsauslastung des Geschäftsjahres 100 %. Im langjährigen Mittel beträgt sie nur 80 %.
Die unterschiedlichen Varianten der Polstermöbel werden über Äquivalenzziffern in Normaleinheiten umgerechnet. Im Geschäftsjahr werden 10 000 Normaleinheiten produziert. Folgende Aufwendungen sind in der Periode angefallen:
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Einzelkosten (Material) | 5 Mio € |
variable Fertigungsgemeinkosten (Fertigungslöhne, Energie etc.) | 10 Mio € |
fixe Fertigungsgemeinkosten (Abschreibung Produktionsanlagen) | 5 Mio € |
Gemeinkosten Materialeingang | 1 Mio € |
Gemeinkosten Verwaltung (Vorstand, Buchhaltung etc.) | 2 Mio € |
Kosten Warenausgang (Transporte, Ausgangslager etc.) | 1 Mio € |
Kosten Werbung | 1 Mio € |
Gesamtkosten | 25 Mio € |
Die Kosten je Produktionseinheit betragen somit 2 500 €.
Etwa ¾ der Arbeitnehmerschaft ist in der Produktion oder Produktionsvorbereitung tätig, etwa ¼ in Vertrieb, Geschäftsführung, Buchhaltung usw.
II. Fragestellung
Wie hoch sind die zu aktivierenden Herstellungskosten je Stück?
III. Lösungshinweise
1. Grundformel zur Bestimmung der Herstellungskosten
IAS 2.10 enthält die Grundformel zur Bestimmung der aktivierungsfähigen und mange...