Jahreswagenverkauf durch Arbeitnehmer eines Kfz-Herstellers kein Gewerbebtrieb; Mietverhältnis zwischen den Partnern einer
eheähnlichen Lebensgemeinschaft; zusätzliche Fahrten mit dem PKW zur Arbeit neben Bundesbahn-Abonnement
Leitsatz
1. Bei gemeinschaftlicher Nutzung eines Wohnhauses durch die Partner einer eheähnlichen Lebensgeminschaft kommt eine steuerliche
Anerkennung eines Mietverhältnisses zwischen den Partnern hinsichtlich Teilen dieses Hauses oder des gesamten Hauses nicht
in Betracht. Ein anderes Ergebnis kann der "vermietende" Lebensgefährte auch nicht daraus ableiten, dass bei seiner Partnerin
ein Teil der "Miete" als Betriebsausgabe vom FA anerkannt worden ist.
2. Ein bei einem Kfz-Hersteller Beschäftigter unterhält durch den regelmäßigen -in den Streitjahren mit Verlust betriebenen-
Weiterverkauf von Jahreswagen, die er zuvor vom Arbeitgeber unter Einräumung eines Rabatts erworben hat, keinen Gewerbebetrieb.
3. Auch wenn der Arbeitnehmer ein Fahrkartenabonnement der Deutschen Bundesbahn für die Strecke zwischen dem Wohn- und dem
Arbeitsort hat, kann er die gelegentliche Benutzung des eigenen PWK für die Fahrten zur Arbeitsstätte glaubhaft machen (hier:
Anerkennung von zwei Fahrten mit dem PKW im Monat).
Fundstelle(n): FAAAB-09479
In den folgenden Produkten ist das Dokument enthalten:
Wählen Sie das für Ihre Bedürfnisse passende
NWB-Paket und testen Sie dieses
kostenfrei
Ihre Datenbank verwendet ausschließlich funktionale Cookies,
die technisch zwingend notwendig sind, um den vollen Funktionsumfang unseres Datenbank-Angebotes sicherzustellen.
Weitere Cookies, insbesondere für Werbezwecke oder zur Profilerstellung, werden nicht eingesetzt.