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RENO Nr. 4 vom Seite 15

Kommunikationsmittel kontextorientiert gekonnt einsetzen

Von Susanne Kowalski

E-Mail, Telefon, Briefpost und Videokonferenzen sind nur einige Beispiele für Kommunikationsmittel, die Mitarbeitenden einer Kanzlei zur Verfügung stehen. Während sich das Telefonat unter anderem zur Klärung von Sachverhalten anbietet, dient die Schriftform der Absicherung. Aber auch hier stellt sich die Frage nach der Eignung der Alternativen Postweg oder elektronische Nachricht. Dieser Beitrag zeigt, wann Sie zu welchem Kommunikationsmittel greifen sollten.

Aus der Praxis

Ein Mandant der Anwältin Cordula P. steht kurz vor dem Abschluss eines Unternehmensverkaufs. Einen Entwurf des Kaufvertrags hat sie dem Verkäufer bereits vor ein paar Tagen zugeschickt. Kurz vor dem geplanten Notartermin erhält sie eine E-Mail der Gegenseite mit mehreren Änderungswünschen zu zentralen Vertragsklauseln.

Die Anwältin ist der Ansicht, dass eine digitale Korrespondenz in diesem Fall zu zeitaufwendig wäre und die Gefahr von Missverständnissen birgt. Deshalb greift sie zum Telefon und ruft den Kollegen, der den Verkäufer vertritt, an. Im direkten Gespräch erfragt sie die Beweggründe hinter den Änderungswünschen und erläutert ihre Bedenken. Dabei stellt sich heraus, dass die ...

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RENO - Die Rechtsanwalts- und Notarfachangestellten