Besitzen Sie diesen Inhalt bereits,
melden Sie sich an.
oder schalten Sie Ihr Produkt zur digitalen Nutzung frei.
Think global, act industrial – Der Außenhandel im Überblick
Ob Bauteile aus China, Spezialstahl aus Schweden oder Fertigungsanlagen aus Deutschland – der internationale Handel ist für die Industrie längst Alltag. Kaum ein Produkt entsteht, ohne dass Materialien, Komponenten oder Dienstleistungen aus dem Ausland stammen. Für Dich als Industriekaufmann bzw. Industriekauffrau bedeutet das: Du organisierst komplexe Lieferketten, verhandelst mit internationalen Partnern und achtest auf rechtssichere Verträge. Doch worauf kommt es beim Handel mit dem Ausland wirklich an – und welche gesetzlichen Regelungen, Risiken und Chancen spielen dabei eine Rolle?
Das Thema Außenhandel stammt aus den Lernfeldern 7 und 11 der Ausbildungsordnung und ist dem Prüfungsbereich "Geschäftsprozesse" zuzuordnen.
Die Grundbegriffe des Außenhandels
Produkte und Materialien reisen heute oft um die ganze Welt, bevor sie beim Kunden ankommen. Der Handel innerhalb eines Landes wird als Binnenhandel bezeichnet. Erfolgt der Warenverkehr zwischen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union, spricht man vom Intrahandel oder innergemeinschaftlichen Handel. Innerhalb der EU gilt der Grundsatz des freien Warenverkehrs, das heißt, es werden keine Zöll...