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Tabuthema Mundgeruch
Bei einem Kontrolltermin bemerkt die assistierende Zahnmedizinische Fachangestellte einen unangenehmen Geruch aus dem Mund des Patienten. Sie bittet die Zahnärztin unter einem Vorwand aus dem Behandlungszimmer und fragt sie, wie man dieses Problem möglichst sensibel mit dem jungen Mann besprechen kann.
Mundgeruch bei einem jungen Patienten
Die Zahnärztin bestätigt die Wahrnehmung der Zahnmedizinischen Fachangestellten. Sie spricht den Patienten respektvoll darauf an und fragt ihn, ob er das Problem möglicherweise schon selbst erkannt habe. Gleichzeitig tröstet sie ihn mit der Aussage, dass man leider den eigenen Atem nicht (oder kaum) selbst riechen kann. Und das ist ein Problem. Nun ist der 28-jährige Mann erleichtert, dass er offen über seine Erfahrungen berichten kann.
Thomas Gaier erzählt, dass er selbst schon festgestellt habe, dass Menschen manchmal „auf Abstand“ zu ihm gehen. Er spürt, dass auch seinen Gesprächspartner:innen etwas Unangenehmes auffällt. Dabei sei er sich sicher, dass es nicht an mangelnder Körperpflege oder an einem aufdringlichen Aftershave liegen könne. Er betont, dass er regelmäßig seine Zähne putzt und vor Partys oder Saunagäng...