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Alles Routine – da kann doch nichts schiefgehen?
In der Arbeit von Medizinischen Fachangestellten gibt es Bereiche, die durch standardisierte und erprobte Abläufe gekennzeichnet sind. Diese Strukturen geben Halt und sorgen so für Sicherheit – für die Medizinischen Fachangestellten und natürlich für die ihnen anvertrauten Patienten. Doch auch die Routinen unterliegen manchmal Störungen und müssen hinterfragt werden.
Warum auch Routinen regelmäßig hinterfragt werden sollten
Svenja Wagner arbeitet seit fast 15 Jahren in einer allgemeinärztlich orientierten Praxis. Zurzeit ist sie 24 Stunden in der Woche berufstätig und betreut vorwiegend ihr „geliebtes“ Labor. Diesen Bereich hat sie maßgeblich aufgebaut, da sie direkt nach der Ausbildung in die gerade gegründete Praxis kam und so an der Ausgestaltung beteiligt war.
„Ich bin morgens die Erste in der Praxis und bereite die Blutabnahmen vor“, erzählt Frau Wagner. „In besonderen Fällen bieten wir es den Patienten an, schon um 6:45 Uhr in die Praxis zu kommen. Da muss natürlich alles fertig sein; und dann geht es zack, zack durch den Vormittag“. Aufgrund ihrer langen Erfahrung sind ihr viele Patienten mit ihren Gewohnheiten vertraut, und auch schwierige Venen...