Suchen Barrierefrei

Besitzen Sie diesen Inhalt bereits, melden Sie sich an.
oder schalten Sie Ihr Produkt zur digitalen Nutzung frei.

Dokumentvorschau
MFA Nr. 2 vom Seite 16

Es wirkt: Die RSV-Prophylaxe schützt Babys vor schweren Erkrankungen

Deutsches Grünes Kreuz

Seit Sommer 2024 empfiehlt die Ständige Impfkommission die passive Immunisierung gegen das Respiratorische Synzytialvirus (RSV) für alle Neugeborenen und Säuglinge mit einem monoklonalen Antikörper. Jetzt gibt es erste Auswertungen über die Wirksamkeit der Anwendung in der vergangenen Saison.

(dgk) Seit 2023 besteht laut Infektionsschutzgesetz eine Meldepflicht für alle RSV-bedingten Erkrankungsfälle. Die erste Auswertung von Meldedaten durch das Robert Koch-Institut zeigt seit Einführung der RSV-Prophylaxe einen erheblichen Effekt: Die Zahl der gemeldeten Erkrankungen sank bei den unter Einjährigen um mehr als die Hälfte. Es mussten auch nur halb so viele Säuglinge wie im Winter zuvor hospitalisiert werden. Das ist ein bedeutender Erfolg nach nur einem einzigen Jahr. Das Virus mit dem komplizierten Namen zirkuliert in den Herbst- und Wintermonaten bis in den Frühling hinein und kann insbesondere bei Säuglingen unter einem Jahr zu schweren Erkrankungen führen. Feinste Verästelungen der Lunge, die Bronchien und Bronchiolen, entzünden sich. Die Symptome einer RSV-Infektion bei Babys können z. B. schnelles, angestrengtes Atmen, Kraftlosigkeit oder Trinkschwäche sein. Es gibt ...

In diesem Produkt ist das Dokument enthalten:

MFA - Die Medizinischen Fachangestellten